KI und Inklusion - Chancen und Herausforderungen

Shownotes

KI ist allgegenwärtig. Bei den meisten Menschen ist sie schon ständig im Alltag präsent. Doch besonders für Personen mit intellektueller und körperlicher Beeinträchtigung bietet die KI auch neue Chancen sowie spezifische Herausforderungen. Diese Folge von M94.5 To Go thematisiert moralische und ethische Fragen dabei und gibt Einblick in die neuesten Tools: Wie kann KI dabei helfen, dass jede Person gleichberechtigt Teil unserer gesellschaftlichen Prozesse ist? Und was muss sich noch grundlegend ändern?

Mit Stimmen von Expert: innen, u.a. der TUM und LMU:

Professor Dr. Peter Zentel – Lehrstuhlinhaber Sonderpädagogik LMU - Pädagogik bei geistiger Behinderung einschließlich inklusiver Pädagogik

Anna-Maria Brandtner – Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Doktorandin – Professur für Ethik und Künstliche Intelligenz LMU

Nathalie Gierden – Wissenschaftlicher Mitarbeiterin, Doktorandin – Lehrstuhl für Intelligent Bio-Robotic Systems TUM

Recherche, Skript und Moderation: Benjamin Bock

Sendeleitung: Ella Butz

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00:00:04: Die Umgebung, in der wir aufwachsen bildet uns und forgt unseren Charakter.

00:00:18: Jeder Mensch ist unterschiedlich und hat seine eigene Geschichte mit Meinungen Erfahrungen und Eindrücken aber wie diese an andere Menschen übermittelt werden durch Körperhaltung Sprache und Emotionen variiert er stark.

00:00:30: Eine Person mit intellektueller Beeinträchtigung beispielsweise äußert anderen Personen ihre Meinungen und Emotionen anders.

00:00:36: Die Ausdrucksformen sind sehr spezifisch und individuell, Personen eng im Umkreis verstehen diese aber nimmt man da eine fremde Person kann unwissen herrschen oder Missverständnisse entstehen.

00:00:46: Bei vielen alltäglichen Aufgaben sind Personen mit Intellektueller beeinträchter auf Hilfe angewiesen.

00:00:52: Da kann KI weiterhelfen Aber sie birgt auch Risiken.

00:00:56: Der Lehrstuhl-Inhaber des Faches Sonderpädagogik, Pädagogic bei geistiger Behinderung einschließlich inklusiver Pädagogik geht näher auf mögliche Anwendungen

00:01:04: ein.

00:01:04: Wir sprechen davon pervasive distributed technology also es heißt allgegenwärtig aber auch versteckte Technologie die mich immer und überall begleitet.

00:01:13: und das führt dazu dass ich eben zu Hause in meinem alltäglichen tun aber auch wenn ich unterwegs bin zum Beispiel wenn ich Mobilität oder Unterstützung brauche auf Technologie und damit eben auch auf KI zurückgreifen kann Das tun wir alle, wenn wir unser Smartphone aus der Tasche ziehen und uns orientieren müssen.

00:01:29: Und nach dem Weg fragen, dass es mittlerweile glaube ich etwas, was wir routinemäßig machen.

00:01:33: Und das kann natürlich auch unterstützend sein für Menschen mit intellektueller

00:01:37: Beeinträchtigung.".

00:01:38: Diese Technologien können auch dabei helfen, dass Personen mit intellektoeller Beeintrechtigung fair- und gleichberechtigt an unseren demokratischen Prozessen teilnehmen können!

00:01:47: Frau Brandner ist promovierender in politischer KI-Ethik.

00:01:50: Sie beschäftigt sich besonders mit der Interaktion von KI und Demokratie, also wie die künstliche Intelligenz auf Diskurs und Meinungsbildung wirkt.

00:01:57: Sie beschreibt, wie KI dabei helfen kann, komplexe Themen für jede Person herunterzubrechen – besonders für Personen mit intellektueller Beeinträchtigung.

00:02:05: Kann die KI das so aufbearbeiten?

00:02:07: Dass man merkt, wieso die Themen für andere relevant sind, was wir merken, dass viele Menschen unzufrieden sind der politischen Situation im Lande, dass viele Menschen vielleicht ja possiert sind und häufig wissen wir, dass dann Menschen vielleicht dagegen der Interesse wählen.

00:02:22: Wenn man ihr Informationen darüber gibt, wer mal ist was für Anforderungen oder Bedürfnisse man hat, dann kann die prüfen ob das was quasi da politisch diskutiert wird wie das für einen relevantes und wie die eigenen Interessen dadurch überhaupt interessiert werden.

00:02:33: Häufig

00:02:36: Aber was ist, wenn beispielsweise KI mehr und mehr Verantwortung für eine Person übernimmt?

00:02:40: Bei nahezu allen Menschen erhält mit steigender Tendenz beim Beruf oder zu Hause KI Einzug ins Leben.

00:02:46: Kann das Überhand gewinnen?

00:02:47: steht ab einem bestimmten Maße Unterstützung nicht die Selbstbestimmung oder die Individualität einer Person auf dem Spiel besonders wenn in Retro Perspektive dadurch auch die Entscheidungsgewalt eine Person bei einer Wahl beeinflusst werden könnte?

00:02:59: Man trifft natürlich Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung noch viel stärker, die unter Umständen größere Schwierigkeiten haben zu beurteilen ob das was vorgeschlagen wird als Lösung wenn es darum geht eine Text zu gestalten oder wenn es daran geht meine Sprache meine Lautsprache zu unterstützen auch wirklich meinen Wünschen meine Präferenzen entspricht.

00:03:19: Er erwähnt ebenfalls dass die Handlungsfähigkeit einer Person mit Intellektueller beeinträgt nicht nur bei KI ein Thema ist sondern auch bei der Interaktion mit Fachkräften.

00:03:28: Sie könnten versuchen, für die Personen zu entscheiden.

00:03:30: Auch Institutionen seien da problematisch.

00:03:33: Entscheidungen könnten über die Köpfe der Person mit intellektueller Beeinträchtigung hinweggetroffen werden.

00:03:48: Personaler Unterstützung.

00:03:49: Die Entscheidung trifft hin zu technischer Unterstützung, weil KI viel stärker in der Lage ist an die Metaebene zu gehen und Entscheidungen auch sehr flexibel und sehr adaptiv

00:03:59: zutreffen.".

00:03:59: Eine weitere Schwierigkeit ist wie KIs lernen.

00:04:02: Künstliche Intelligenzen – wie beispielsweise Chatchi PTI und Gemini – eignen sich Inhalte von Medien an, die bereits existieren.

00:04:09: Wenn ich mir zum Beispiel einen Text kreieren lasse, basiert er auf einem Durchschnitt.

00:04:13: Angepasst natürlich an meine Eingaben!

00:04:15: Und wenn der Inhalt von dem gelernt wurde, Inklusion nicht berücksichtigt?

00:04:18: Dann tut der Text das auch nicht.

00:04:20: Das Hindernis kann auf allen Ebenen existieren wo KI zum Einsatz kommt und daher kann es ein großes Problem für Personen mit Intellegualer und körperliche Beeinträchtigung darstellen.

00:04:28: doch neben klaren Problemen existierend auch Chancen.

00:04:31: Sozialmodellen

00:04:32: gerade den Größeren mit Quetsch-GPT, dass die sehr gut Menschen mit Behinderung oder auch Menschen quasi müssen an die Exzentierung usw.

00:04:39: also Minderheitsgruppen repräsentieren können in sozialen Umfragen.

00:04:43: Und wir gehen davon aus, dass es so ist.

00:04:45: Weil das Internet eben ein Platz ist, wo Menschen die sonst in der Gesellschaft gar nicht so viel gehört finden.

00:04:51: Gehörst finden in gewissen Subgruppen.

00:04:52: Wenn man überlegt, wer redet zum Beispiel auch ein großer Trainingspart war von Judge Begiedmann.

00:04:57: Es geht davon auf verschiedene Tests außen am Nachhinein gemacht hat mit der Maschine weil die Firmen selber sagen da eine spezifische Respektive?

00:05:03: Dann gehen wir davon aus dass tatsächlich die Position oder Perspektiven vom Mensch mit Disabilities vielleicht sogar mehr Gehören gefunden haben als zum Beispiel in typischen Textbüchern oder Fachbüichern, die man in Schulen kriegt.

00:05:17: Doch es gibt eine dicke Regenwolke, die über dieser Repräsentation schwebt.

00:05:21: Den Menschen, die sich dort auf den ganzen Foren über ihre Erfahrungen und Probleme ausgetauscht haben war nicht klar, dass letztendlich ein Chat-Bott auf die Konversation zugreift – von diesen lernt.

00:05:30: KI-Sprachmodelle wie Chatshipiti und Gemini haben ihren Hauptsitz in den USA.

00:05:35: Die gesetzlichen Verordnungen unterscheiden sich deshalb von unseren!

00:05:38: Wenn diese KIs ihren Hauptsitz in der EU hätten, wären unsere Rechte sehr viel weitreichender.

00:05:43: Die großen KI-Firmen werden dazu angehalten die Datenschutzgrundverordnung in der EU einzuhalten.

00:05:48: doch wie und ob diese Unternehmen nachgeben ist schwer zu sagen.

00:05:52: Zwar gibt es limitiertes Einsprache und Löschrecht Doch insgesamt ist die Art und Weise wie der Algorithmus der KI funktioniert geheim.

00:05:59: Das macht die ganze Sache sehr undurchsichtig.

00:06:01: Besonders stark betroffen können diesen Kontexten Menschen mit Disability sein.

00:06:05: Und da ist es so, dass tatsächlich gerade die Privatsphäre von Menschen mit Behinderung besonders in Gefahr ist.

00:06:11: Könnte man sagen?

00:06:11: Weil je nachdem wie selten die Behinderungen sind, dann kann es ihnen sein, dass man mit relativ wenig Information, die man im Chatboard gibt schon auf die Menschen zurück schließen kann.

00:06:19: und wenn man dann eventuell einen Namen verrät oder vielleicht sogar einen Beruf, dann kannst du an einem anderen Ende der Welt, dass eine Person, die einfach noch der Krankheitspraxis noch Symptome tatsächlich mehr persönliche Krankheitsgeschichte oder vielleicht auch Namensresse von einer Person bekommt, die einer Seltenerkrankung leidet.

00:06:34: Allgemein wird empfohlen, dass man Chatbots keine identifizierenden Daten wie beispielsweise Adresse, Name, Datum sowie auch den Beruf geben sollte.

00:06:42: Bei freien physischer Ebene ist die Frage nach einer Verbesserung der Inklusion selbstverständlich auch da!

00:06:47: Heute sind zwar sehr viel mehr Orte und Teile unserer Infrastruktur barrierefrei konzipiert, doch Optimierungsmöglichkeiten bestehen immer noch.

00:06:53: Sich diesen Problem zu widmen ist jedoch lediglich ein Weg zum Ziel.

00:06:57: Ein weiterer ist die physische Unterstützung besonders mithilfe modernster KI-Technologie.

00:07:02: Laut der Mitarbeiterin und Doktorantin Frau Girden am Lehrstufe Intelligent Robotics Systems an der TU München sind

00:07:08: diese Prothetik, Exoskelette, Lexuscherollstühle oder auch so Blicksteuerungssachen wo man z.B.

00:07:14: vollständige Gesetze seinen Blicken formulieren kann sonst Hergeräte Kochlehrer am Plantage solche Sachen und das spielt natürlich auch eine Rolle zum Beispiel bei Prothhetik mit bestimmten Gangmustern erkennen oder irgendwelche Greifmuster erkennen solche Sachen über uns.

00:07:29: eben auch bei den Exosuits erkennen wir eben auf teilweise zum Beispiel ob man jetzt Treppen runter geht oder treppen hoch geht oder eben auf Ebene auf ebener Fläche läuft und daran passen wir dann eben auch die Unterstützung an.

00:07:41: Umgefähr sechzehn Prozent, ein großer Teil der globalen Bevölkerung leben mit körperlicher oder intellektueller Beeinträchtigung.

00:07:47: Die WHO und UNICEF weisen darauf hin dass zwei Komma fünf Milliarden Menschen dringend mehr unterstützende Technologien im Alltag bräuchten.

00:07:55: besonders aber in Regionen mit niedrigen oder mittlerem Einkommen bleibt es ihnen verwehrt.

00:07:59: Technologie zu entwickeln ist lediglich eine Seite der Medaille dass diese für betroffene Personen dann wirklich zum Einsatz kommt und erschwinglich ist, die andere.

00:08:22: Auch könnten die Prothesen selber besser und effektiver werden.

00:08:25: Wenn Firmen in größeren Mengen produzieren können, werden Produkte dadurch billiger.

00:08:29: Doch damit das passieren kann, müsste die Technologie in der Gesellschaft im Alltag mehr Anwendungsbereiche finden – beispielsweise bei Berufen mit starker körperlicher Belastung.

00:08:38: Wenn eine stärkere Nachfrage entsteht oder das Thema mehr Aufmerksamkeit erhält profitieren davon direkt Personen mit Disability.

00:08:44: Es ist außerdem wichtig dass sie in dem Prozess der sie betrifft direkt persönlich eingebunden sind.

00:08:49: Bei der TUM ist es folgendermaßen

00:08:51: Wir haben mehrere Projekte mit Menschen, die eine Disability haben.

00:08:55: Also wir haben solche Projekten mit Patienten, die ein Multiple-Spirose haben oder aktuell auch ein neues, wo einen Execut ausgewählt werden soll und mit Menschen wie Parkinson haben.

00:09:05: Oder ich arbeite auch in einer Studie, bei Menschen, der eine Herzinsolizenz haben, wo das mit denen getestet werden soll.

00:09:11: Und meistens läuft es eben so ab, dass wir eine Kooperation mit einer Klinik haben und dann zum Beispiel einmal für ein, zwei Tage zu denen gehen.

00:09:21: Und diese rekrutieren dann Menschen die diese Behinderung haben.

00:09:25: um das geht

00:09:26: So können Sie Ihre Technologien für Person mit Disability entwerfen und auch gegebenenfalls anpassen.

00:09:31: Darüber hinaus arbeitet die LMU aktiv daran, dass Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung die Chance bekommen zu studieren und zu lehren.

00:09:38: Seit drei Jahren involviert Professor Zehntel sie schon als Expertinnen und Experten an seinem Lehrstuhl.

00:09:43: In Zukunft sollten sie mithilfe von KI noch intensiver in die Forschung

00:09:47: eingebunden werden.

00:09:48: KI bietet Chancen stellt uns aber auch vor große Herausforderungen.

00:09:51: Mit den passenden Schritten kann sie unsere Gesellschaft inklusive machen.

00:09:55: Eine Chance, damit Eindrücke und Erfahrungen von Person mit Disabilität unserer Welt weiterhelfen können.

00:10:00: Das Ziel ist, dass jeder Mensch in all unsere tägliche Abläufe eingebunden ist an Universitäten bei der Forschung, in unseren demokratischen Prozessen – und halt einfach im

00:10:27: Leben!

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